01.30.932-0,99

Amethystblume auf Holzsockel - 0,99 kg

ca. 30 x 23 cm

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Amethystblumen bestehen aus kleinen Kristallriffen aus dem Inneren der Amethystdrusen.
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Der Amethyst ist ein Zeitzeuge der Erdgeschichte, gehört zur Gruppe der Quarze und ist deren begehrtester Vertreter.

Amethyst entstand vor ca. 250 Mio Jahren in der Jurazeit (Mesozoikum). Vulkanausbrüche überschwemmten große Gebiete mit glutflüssigem Gestein. Heiße Gasblasen in dem flüssigen Gestein bildeten Hohlräume. Winzige Kristalle begannen darin zu wachsen und ernährten sich aus der heißen Minerallösung.

Name: stammt vom griechischen Wort amethystos = nicht betrunken; galt als Stein gegen Trunkenheit
Entstehung: Primär entsteht Amethyst bei Temperaturen von 100° C bis 250° C in hydrothermalem Prozess aus schwach eisenhaltiger Kieselsäurelösung. Solche Kristalle findet man vor allem in Hohlräumen in hydrothermalen Adern und in vulkanischen Gesteinen. Der wohl größte Hohlraum wurde um 1900 in Rio Grande do Sul entdeckt.
Fundorte: Brasilien, Uruguay, Indien, Madagaskar, Namibia, Russland, Sambia
Abbau: Hügelige Landschaften werden von dem Horizont der Drusen durchzogen. Hunderte Stollen, meist verlassen, sind leicht zu erkennen und zeugen von einem Abbau seit langer Zeit. Die Stollen sind meist von 5-20 Männern besetzt und ziehen sich horizontal mit vielen Querschlägen in die Hügel. Einige Hundert aber auch tausende Meter Gangstrecke sind so hinter jedem Stollen entstanden. Die Drusen stecken in einem sehr harten Basalt, pressluft-betriebene Hämmer und Bohrgeräte sind nötig, um diese abzubauen. Wenn eine Druse gefunden ist, wird ein Loch hinein gebohrt um zu prüfen, ob die Qualität des Amethysts für eine komplette Bergung ausreicht. Vorsichtig wird dann das umgebende Gestein abgetragen und die Druse gelöst. Von jedem Arbeiter wird nur ca. eine Druse pro Woche gefunden.
Kristallsystem: (trigonal) sechsseitige Prismen, Mohshärte: 7

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